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04/09

27. April 2009

Julia Stegner: „Heidi Klum ist ein nettes Mädel!“

In den berühmten Pier 59 Fotostudios -in Chelsea NY- waren wir backstage dabei als Topmodel Julia Stegner für den Maybelline Jade NY-Kalender 2010 von Starfotografen Kenneth Willardt abgelichtet wurde und ehrlich gesagt war ich ziemlich überrascht, wie natürlich und charmant sie mit mir plauderte. Auf alle Fälle ist sie seit diesem Interview für mich eine ganz Große, nicht nur an Zentimetern…

LS: Julia, du bist seit bereits sechs Jahren im Business als absolutes Topmodel, mit Tagesgagen von über 25 000.- €, was hält dich am Boden, du wirkst so natürlich und „grounded”?

JS: Meine Eltern haben mir Festigkeit und Halt in ihrer Erziehung gegeben und meine besten Freundinnen in München sind immer noch die gleichen, die Verbindung zu Ihnen und meiner Family gibt mir gar keine Gelegenheit abzuheben. Natürlich hab ich Bekannte aus der Branche, Heidi Klum ist ein nettes Mädel, aber ich kenne sie nicht wirklich gut, denn meistens hänge ich eher mit dem Team, den Assistenten herum und weniger mit den Models, da ist es immer lockerer. Mein Freund ist auch Kamera-Assistent.

LS: Was hast du gelernt und was willst du nach deiner Modelkarriere machen, irgendwas in diesem Business, Fotografin, Stylistin, Moderatorin etc.?

JS: Nein oh, Gott, nur ja nicht, ich will mein Abi machen und eine richtige Ausbildung  z.B. BWL studieren, ein Topmodel ist doch nichts besonderes, zu dem man aufschauen sollte. ein Arzt, der in dritte  Welt-Länder fährt und dort die Ärmsten der Ärmsten versorgt, das ist ein Mensch zu dem man aufsehen sollte, aber nicht zu uns. Ich bin auch deshalb Unicef-Botschafterin, um meine Bekanntheit für etwas Sinnvolles einzusetzen.

LS: Du bist 1,84 groß, wie stehst du zu hohen Schuhen?

JS: Das ist part of my job, obwohl ich seit ein paar Jahren ein gerissenes Band habe, da ist man übrigens erst jetzt drauf gekommen, renne ich ständig auf hohen Hacken herum, ich muss ja auch sagen, dass ich es schon auch liebe mich aufzustylen: z.B. in Balenciaga, Alexander Wang, Balmain oder Marc Jacobs, aber zwischendurch mag ich es flach, lässig und bequem.

LS: Hast du einen Profitipp für Stöckelschuh-Starter?

JS: „Learning by doing”: Übung macht den Meister, ich habe mir irrsinnig viel von den anderen Mädels am Laufsteg abgeguckt und daheim geübt…

LS: Dein Rat für junge Models, um es ganz nach oben zu schaffen?

JS: Auch mal Nein sagen, sich nicht alles einreden zu lassen, ich habe lange Zeit keine „Oben Ohne-Fotos” gemacht und es hat mir nicht geschadet. Das Modelbusiness funktioniert nicht so wie in den Realityshows, dafür gibt es kein Rezept, das ist lustige Unterhaltung, aber hat nichts mit der Realität zu tun, außerdem ist keine Siegerin jemals wirklich in der Liga der Topmodels gelandet.

LS: Danke für das lockere Gespräch, kannst du uns noch deine persönlichen NY Insidertipps verraten, wo kaufst du ein? Wo trifft man dich?

JS: Ich wohne im East Village, fahre viel mit dem Rad und spiele leidenschaftlich gerne Basketball.

Meine Lieblingslokale sind: Blueribbon Sushi im West Village und das Esperanto bei mir in der Nähe mit wunderbarer brasilianischer Livemusik.

Shoppen gehe ich gerne zu Barneys und zu NR. 6 Centre Market Place und ich liebe Vintage-Klamotten, wo auch immer ich sie finde.

Veröffentlicht in Guest Book um 3:40pm

Veröffentlicht von Liane

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04/09

Beauty Quickie präsentiert von Julia Stegner

Das Produkt

Mascara Volum’Express Colossal von Maybelline Jade NY.

Die Anwendung

Hier darf ruhig dick aufgetragen werden, denn bei dieser Wimperntusche verklebt nichts.

Die Wirkung

Gut getuschte Wimpern verleihen jedem Auge mehr Ausdruck!

Extra-Tipp

Ein Lipgloss in zarten Pastelltönen passt perfekt zu ausdrucksstark geschminkten Augen!

Veröffentlicht in Beauty Quickie um 2:55pm

Veröffentlicht von Liane

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04/09

Die NEW 80ies oder “hot” statt “so not”!

The new 80ies reloaded by Marc Jacobs (NY-Fashion Week  09/10)Der Trend der New 80ies ist auch Spielwiese für Stylevictims und unglückliche Fashion Fauxpas, daher:

Die fünf ultimativen Tricks um anstelle von „ so not” doch lieber “hot!” gestylt zu sein:

  1. Grelle FarbenGrelle Farben: Wenn Sie zwei unterschiedliche Farben kombinieren, achten Sie auf eine Verbindung, wie ähnliches Material, Einfarbigkeit oder eine verwandte Stoffstruktur. Schwarz als Puffer wirkt elegant und gezielt eingesetzte Gold- & Silberaccessoires wirken wie ein Rufzeichen, nach dem Motto: Schau her, das ist absichtlich gewagt, dennoch gekonnt kombiniert!
  2. Perfektes Make Up & HaarePerfekt gestylt: Der für die 80ies typische „overstyled” Look verlangt entsprechend perfektes Hair Styling und Make Up. Wer den „natural” Look dazu trägt, wirkt wie: Ich will, aber ich kann nicht!
  3. Leggings für den großen AuftrittLeggings: Ja bitte, aber nicht zum Schlabber-Look! Die ausgebeulten Baumwolljersey-Leggings in Kombi mit Riesen T- Shirts sind immer noch „Oh no!”
    Die Leggings kehren zwar wieder, aber als top gestyltes, hautenges Beinkleid für den großen Auftritt. Materialien wie Latex, Leder, Pailletten und diverse Glanzeffekte schreien geradezu nach Eleganz und hohem Schuhwerk. - Gerade jetzt ideal für die Übergangszeit, da kurze Sommerkleider und Shirts so frühzeitiger „ausgeführt” werden können.
  4. Breite Schultern "light"Breite Schultern „light”: Beginnen Sie mit kurzen Ärmeln, die zunächst nur ein wenig breiter ausfallen (Faltenwurf, Aufsatz etc.) in Kombination mit einem Taillengürtel. Das schmeichelt den Proportionen und macht Sie stilsicher! - Die dadurch entstehende Betonung der Taille ist besonders bei „oben weit unten eng”-Hosen ein hilfreicher Figur-Katalysator!
  5. Klunker als MustAccessoires: Wenn Sie ein eher knappes Budget für Ihre diesjährige Frühjahrsgarderobe haben, investieren Sie hauptsächlich in schrille Accessoires, denn damit motzen Sie Basics wie Jeans & Co auf. - Riesige Klunker, Armreifen, Ohrgehänge, kunterbunte Taschen mit Ketten, und allerlei Schnickschnack, High Heels mit Schnallen, Riemen und hohem Absatz oder breite Gürtel machen im Nu mehr aus Ihrer bestehenden Garderobe!

Veröffentlicht in Styling Tipp um 2:37pm

Veröffentlicht von Liane

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04/09

Und dann kam Barbie…

Auf diese Dame und deren Presserummel rund um die Jubiläumskollektion (50 Jahre – 50 Designer) waren viele Modeschöpfer ziemlich eifersüchtig. Kein Wunder, hat sie Ihnen während der NY-Fashionweek 09 schon ein wenig die Show gestohlen… Nach dem Motto „Rettet Barbie!“ schwelgten nämlich alle Damen in Puppenstuben-Erinnerungen und hielten nach der Show vergebens Ausschau nach KEN.

Veröffentlicht in Trendspy um 2:25pm

Veröffentlicht von Liane

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04/09

“Marc Jacobs is Mr. Obama in fashion!”

Marc Jacobs

NEW YORK Fashion week february 2009 (MARC JACOBS)

..oder

Heute hipp – morgen schick! Was trägt die New Yorkerin heute, was morgen?

Nach einer Woche NY Fashion Week und vielen Eindrücken (Catwalk, Celebrities, Street Style) zeigt sich klar, dass die Rezession auf subtile Art Einfluss auf die Fashion Szene hat. Die Geschäfte auf der Madison Avenue waren vorerst leer und der Sale noch unübersehbar, aber die Designer zeigten mit Glamour & Exzentrik auf und die illustre Fashionweek Gästeschar sowieso - alles andere als ein Schritt zurück.

Mein persönlicher Held Marc Jacobs, der nicht nur hier in NY als das Trendbarometer schlechthin gilt, zeigte eindrucksvoll, was heute hipp und morgen schick ist:

Wer sich vor den breiten Schultern und dem Revival der „overstyled 80ies“ gefürchtet hat, sollte sich die brandneue Kollektion (09/10) von Marc Jacobs ansehen.

  • Farben (Uni)- Stark und leuchtend, kombiniert mit schwarzen Spinnenbeinen, ob nun in Leggings oder bestrumpft!
  • Glitter, Pailletten & Glitzer, futuristische Materialien - Glanz & Glamour sind Waffen, die wir einer unsicheren Zeit als Schutzschild entgegen halten!
  • Stoffe mit Struktur, breitere Schultern, Taille, Mini - Weiblichkeit pur und natürlich High Heels.

Teilweise präsentiert Marc Jacobs sogar extrem verspielte Weiblichkeit (weite kurze, rüschelige Röcke) und beamt sie gekonnt in die Jetztzeit – einfach eindrucksvoll, wie er die verschiedenen Tendenzen verstrickt und doch wieder neu interpretiert.

Ein smarter Verkäufer im gerade eröffneten Armani Flagship-Store in der Fifth Avenue sagte zu mir: „Isn’t it amazing what Marc does, he is Mr. Obama in Fashion!“

Veröffentlicht in Trendspy um 2:12pm

Veröffentlicht von Liane

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04/09

26. April 2009

Out ist out!

Fifi Lapin

Fifi Lapin

Was ist bloß mit dem Modebusiness geschehen?

Da scheint kein Stein mehr auf dem anderen zu bleiben und Designer, Modeunternehmen und Konsumenten sind gleichermaßen verwirrt.

Alles ist erlaubt, vieles tragbar, einiges außerordentlich, aber nichts unmöglich, verpönt oder gar out. Die Rezession mag vielleicht ein Katalysator sein, ist jedoch sicherlich nicht allein die Ursache der Turbulenzen und Neuorientierung, mit der die gesamte Fashion-Szene derzeit zu kämpfen hat. Aber dort wo viel Bewegung ist, pflastern stets auch Chancen für Innovationen und Entwicklungen den Weg in eine neue Ära.

Das spannendste Medium, um diese „tragbare” Mode-Revolution mit zu verfolgen und für Sie, liebe UserInnen, je nach Bedarf zu filtern, ergänzen oder zusammenzufassen, ist die unendliche Weite des world wide web. Denn in allen Dimensionen vernetzt, mit allen Medien und technischen Tools verlinkt, kann per Maus-Klick Inhalt geschaffen und umgehend einem interessierten Publikum zur freien Verfügung gestellt werden.

Demzufolge hat das Team von Story Worldwide (die britische Kreativ-Agentur zeigt u.a. auch für den heißen Web-Auftritt von Agent Provocateur verantwortlich) im Auftrag der mutigen österreichischen Schuhmarke HUMANIC einen Styleblog entwickelt. Sozusagen als logische Ergänzung zum kürzlich gestarteten eShop (www.shoemanic.com), - und ich wurde auserkoren, eben diesen als Styleblog-GURU mit meinem „Trend-How” zu würzen, was mich natürlich ganz besonders ehrt und freut.

Die letzten Monate werkte das gesamte Team an einer optimalen Umsetzung, die technisch alle Stückchen spielt und andererseits einfach und übersichtlich sein sollte. Der großen Verantwortung bewusst, feilten wir gerade in den letzten zwei Wochen akribisch an Details, denn irgendjemand aus dem Team (Lucy, Tharuka, Dunja, Martin, Heike, Kathrin, Corinne, Kristina, Lars… uva.) hatte stets noch etwas wichtiges anzumerken oder zu ergänzen. Einer von uns bremste immer wieder, bevor es endlich zum finalen Klick Off kam.

Bis uns mit einem Schlag klar geworden war, dass ein Blog erst fertig ist, wenn er zu leben beginnt, also online ist. Den Puls zum Schlagen bringen, die Adern mit Blut füllen und die Seele einhauchen können nämlich nur SIE. Denn erst durch den interaktiven Austausch, die Wahl der Themen und inhaltlichen Richtungen „lebt” ein Styleblog und bleibt in ständiger Bewegung.

In diesem Sinne: „Mode Ahoi und volle Kraft voraus!”

Shoemanic.com

Liane

Veröffentlicht in Editorial um 1:21pm

Veröffentlicht von Liane

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