3. Mai 2010
SCHAUFENSTER auf der Wiener Kärnterstrasse - Swarovski glänzt als schillerndes Vorbild!
Treue Leserinnen werden wissen, daß ich bei meinen Travelcuts immer wieder gerne tolle Schaufenster der Trendmetropolen poste. Window Shopping bekommt eben dort einfach eine völlige neue Bedeutung, denn alleine durch das Schauen kann man “reicher” werden. Ob in London, Paris, New York oder Milano etc., extravagante, kunstvolle, kreativ gestaltete Auslagenfenster bereichern das Stadtbild und sind auch wirtschaftlich gesehen ein Bringer, sowohl für den Tourismus, als auch in weiterer Folge für den Handel.
Swarovski Wien wagte nun einen Versuch auf internationalen Spuren zu wandeln und setzte als Pionier im Herzen Wiens ein vorbildhaftes Zeichen. Mit Gerda Buxbaum als Mastermind und Kuratorin konnte Swarovski langfristig eine führende Autorität im weltweiten, modetheoretischen Diskurs für regelmäßige Ausstellungen und Vitrinengestaltung gewinnen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Startschuss derart fulminant ausfiel. Und ich persönlich bin sehr zuversichtlich, dass diese Verschmelzung von Kultur, Lifestyle & Mode Anklang finden wird. Und bitte auch als Inspiration und Ansporn für weitere Unternehmen und Geschäfte dienen soll. Seit ein paar Tagen hege ich nämlich wieder Hoffnung, dass in der doch seit Jahren nur wenig attraktiven Kärtnerstraße weitere schöne, tolle, überraschende Auslagendekorationen folgen werden.
Die anlässlich des 1. Mais - Tag der Arbeit - eröffnete Installation “Working Girls” besticht nicht nur durch Optik, Inhalt und Inszenierung, sondern auch durch die Verarbeitung eines extrem ungewöhnlichen Materials. Die renomierte Künstlerin Almyra Weigel zauberte mit Heißkleber, der getrocknet und teilweise auch mit Gold, Tee, Farbe und allen möglichen und unmöglichen Dingen verschmelzt wird, eine neue Art Gewebe oder Stickerei.
Für Swarovski hat Almyra Weigel das Thema “Schürze” gewählt, die nicht nur Symbol für Häuslichkeit und Tradition, sondern vielmehr Ausdruck von weiblichem Selbstverständnis, versehen mit femininer Sinnlichkeit darstellt. Transparent, reizvoll - eine Schürze für jeden Tag. In der Tasche, natürlich ein mit Swarovski funkelndes Mobiltelefon, damit Frau auch allzeit erreichbar ist.
Mit der Ausstellung Working Girls werden im Monatsrythmus weitere spannende Schaufenster sowie Ausstellungen folgen.
Außerdem ist ein Besuch im Inneren des vom belgischen Künstles Arne Quinze (Ehemann von Barbara Becker) gestalteten Flagship Stores jedes Mal von Neuem ein Erlebnis. Arne Quinzes eigenwillige Kunstobjekte zieren übrigens auch die It-Boutique L´Ecleraireur in Paris.
Also ab sofort hat auch Wien eine Schaufenster-Kultur, die internationales Niveau hat! Danke liebes Team, rund um Gerda Buxbaum und Andreas Braun. Da darf man als Österreicher schon stolz auf Swarovski sein
Und was trägt eine brave Hausfrau zu einer Schürze? Natürlich “Hausschuhe”
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Veröffentlicht von Liane
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